Wir pflegen die Kunst, durch die Zeit zu reisen

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Münchner Schatzhäuser
Vortragsreihe mit Führungen

Referent: Klaus Reichold


Weltberühmte Museen, Theater und Gotteshäuser von europäischem Rang, dazu die Paläste des Adels, der Wissenschaft, der Industrie und des Kommerzes – der architektonische und kulturelle Reichtum der Stadt trägt wesentlich zur Attraktivität Münchens bei. In unserer neuen Reihe erkunden wir Geschichte und Gegenwart der Glyptothek, der Bayerischen Staatsbibliothek, der Alten und der Neuen Pinakothek, der Ludwigs-Maximilians-Universität sowie der Benediktiner-Abtei St. Bonifaz.


Prachtvoll und ohne Beyspiel
Die Pinakotheken
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Er kaufte Bilder von Botticelli, Giotto und Raffael, erwarb von den Brüdern Boisserée eine Sammlung mittelalterlicher Tafelgemälde und erstand von den Fürsten Oettingen-Wallerstein unter anderem Albrecht Altdorfers „Donaulandschaft“: Mit der Alten Pinakothek, in der auch die Galeriebestände aus wittelsbachischem Familienbesitz eine neue Heimat fanden, schuf Ludwig I. ein Museum von Weltrang. Die Neue Pinakothek, die er der Kunst „aus diesem und künftigen Jahrhunderten“ widmete, stellte ab 1867 – als eines der ersten Häuser in Europa – sogar Photographien aus.

Vortrag:

Wann             Mo., 08.01.2018, 19.30 Uhr
Wo                 Zentrum St. Bonifaz, Karlstr. 34, München
Preis              15 €

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Führung:

Wann             Sa., 13.01.2018, 11.00 - 13.00 Uhr
Treffpunkt     Neue Pinakothek, Barer Str. 29, Kasse
Preis              15 € zuzüglich 5 € Eintritt

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Fässer voller Bücher
Die Bayerische Staatsbibliothek
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Die berühmteste islamische Weltbeschreibung, die bedeutendste Sammlung mittelalterlicher Lyrik, der früheste gedruckte Totentanz – in den Regalen, Magazinen und feuerfesten Tresoren schlummern zahllose Kostbarkeiten des Weltkulturerbes. Auch die Briefe Ludwigs I. an Lola Montez werden hier aufbewahrt. Die Kataloge verzeichnen knapp 10,5 Millionen Bände, davon 131.000 Handschriften. Die Geschichte der Bayerischen Staatsbibliothek begann damit, dass ein bayerischer Herzog  im 16. Jahrhundert die Büchersammlung eines Orientalisten ankaufte.

Vortrag:

Foto: Bayerische Staatsbibliothek / CC BY-SA 3.0 de,  https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22808498

Wann             Mo., 15.01.2018, 19.30 Uhr
Wo                 Zentrum St. Bonifaz, Karlstr. 34, München
Preis              15 €

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Führung:

Wann             Fr., 19.01.2018, 11.00 - 13.00 Uhr
Treffpunkt     Bayerische Staatsbibliothek, Ludwigstr. 16, Eingangshalle
Preis              15 €

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Kein Ort für Asketen
Die Benediktiner-Abtei St. Bonifaz
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Eine fünfschiffige Basilika für den „Apostel der Deutschen“, dazu ein Kloster als Hort großstädtischer Seelsorge und wissenschaftlicher Forschung, das alles belebt und betreut von Benediktinern, die im Ruf stehen, weder der Bigotterie zu huldigen noch „aufklärerischen Torheiten“ auf den Leim zu gehen – mit St. Bonifaz gründete Ludwig I. eine Institution, die vielfältig mit der Stadtgesellschaft und mit der Stadtgeschichte verbunden ist. In der Bibliothek recherchierte beispielsweise Hans Scholl von der „Weißen Rose“ zum Thema „Tyrannenmord“.

Vortrag:

Wann             Mo., 22.01.2018, 19.30 Uhr
Wo                 Zentrum St. Bonifaz, Karlstr. 34, München
Preis              15 €

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Führung:

Wann             Sa., 27.01.2018, 11.00 - 13.00 Uhr
Treffpunkt      Zentrum St. Bonifaz, Karlstr. 34, München
Preis              15 €

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Von der Heiterkeit der wissenschaftlichen Arbeit
Die Ludwig-Maximilians-Universität
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Gegründet wurde sie 1472 in Ingolstadt – als erste und damals einzige Hochschule auf bayerischem Boden. Im Jahr 1800 verlegte man ihren Sitz nach Landshut. Erst seit 1826 ist die Ludwig-Maximilians-Universität – benannt nach ihrem Stifter, Herzog Ludwig dem Reichen, und König Max I. Joseph – in München zuhause. Im 16. Jahrhundert war Dr. Johannes Eck, der katholische Gegenspieler von Martin Luther, einer ihrer profiliertesten Professoren. Zu ihren späteren Studenten zählten Konrad Adenauer, Bertold Brecht und der Nobelpreisträger Max Planck.

Vortrag:

Wann             Mo., 29.01.2018, 19.30 Uhr
Wo                 Zentrum St. Bonifaz, Karlstr. 34, München
Preis              15 €

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Führung:

Wann             So., 04.02.2018, 11.00 - 13.00 Uhr
Treffpunkt     LMU, Geschwister-Scholl-Pl. 1, Haupteingang
Preis              15 €

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Ein Museum ist kein Badehaus
Die Glyptothek
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Antike Kultpfeiler und Grabreliefs, Büsten von Dichtern, Göttern und Kaisern, dazu Skulpturen wie „Die trunkene Alte“ – für Max I. Joseph war das „Plunder“, zusammengetragen von seinem „närrischen Sohn“, dem späteren König Ludwig I. Der ließ sich allerdings nicht aus dem Konzept bringen. Er plante mit der Glyptothek einen „Kunsttempel“, der an die „Hallen des olympischen Palastes“ erinnern und als Bildungsstätte zum Ort seelischer Erbauung werden sollte. Der vielen Nackedeis wegen war Jugendlichen unter 18 Jahren der Zutritt zunächst verboten.

Vortrag:

foto: Stefan Jurcă, München / CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50391665

Wann             Mo., 05.02.2018, 19.30 Uhr
Wo                 Zentrum St. Bonifaz, Karlstr. 34, München
Preis              15 €

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Führung:

Wann             Sa., 10.02.2018, 11.00 - 13.00 Uhr
Treffpunkt     Glyptothek, Königspl. 3, Kasse
Preis              15 € zuzüglich 4 € Eintritt

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